Ein Projekt, das die Stadt im Fluss hält. Am Anfang war es nur eine Vision einiger Menschen, die zwischen Kunsthalle und »Rodin« am rostigen Eisengeländer lehnten und in die wenigen Meter unverrohrter Lutter blickten. Von einer Schande, unseren einzigen Stadtbach in die Unterwelt zu verbannen, war die Rede und davon, dass das Lutterwasser eigentlich gar nicht so schlecht sei.

Von der Bielefelder Sehnsucht nach Wasser und über viele Bielefelder Lutteranekdoten wurde gesprochen und darüber, ob man die Lutter nicht wieder freilegen könnte. Aus dem Gespräch am plätschernden Lutterufer wurden viele Gespräche in Büros und Wohnzimmern. Jetzt wissen wir: Viele Bielefelder, viele Menschen in Wirtschaft und Politik sind von der Idee begeistert. Einige hatten früher auch schon mal darüber nachgedacht. Jetzt unterstützen unerwartet viele Menschen unsere Idee. Ein wichtiger Grund: Unsere Studie belegt zum ersten Mal - es ist technisch und wirtschaftlich möglich die Lutter wieder freizulegen.

Es wurde eine Konzeptidee zur Lutterfreilegung von den Oetkerwerken bis zu den Heeper Stauteichen entwickelt. Darin werden

  • technische Ralisierungsmöglichkeiten aufgezeigt,
  • Aussagen zu Wassermengen und Wasserqualität getroffen,
  • Genehmigungsvoraussetzungen beschrieben,
  • Kosten und Fördermöglichkeiten erörtert.
  • Helfen Sie mit, im »westfälischen Venedig« das Wasser aus seiner unterirdischen Verbannung zu befreien.

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